Pressemitteilung Nr. 51 Verein Götzberger Windmühle e.V.

12.456,03 Euro zurück.

Unerwarteter Geldeingang für die Kämmerin Henstedt-Ulzburgs: €12.456,03 überwies der Verein Götzberger Windmühle e.V. auf das Konto der Gemeinde. Insgesamt 75.900€ hatte die Gemeinde dem Verein zwischen 2006 und 2008 treuhänderisch für die Restaurierung der historischen Windmühle überwiesen. Das Ziel des Vereins, die Mühle zu restaurieren und wieder mahlfähig zu machen ist erreicht, nun wurden alle Belege zusammengestellt, der Verwaltung zur Überprüfung vorgelegt und das nicht ausgenutzte Geld zurück überwiesen.

Hat der Verein zuviel Geld wird sich nun mancher fragen? Nein, so der Vorsitzende Wolfgang Sievers, der gesamte Vorstand hat dieses Projekt sehr professionell abgewickelt. Unser Verständnis war immer, sparsam und sorgsam mit den Steuergeldern umzugehen und diese nur für das beantragte Ziel auszugeben. Die Basis war das gute und realistische Gutachten des Sachverständigen des Mühlenverbandes. Alle Handwerker haben sich an ihre Angebote gehalten, viele Vereinsmitglieder haben hunderte Stunden Eigenleistung erbracht und ein wenig Glück war zum Schluss sicher auch dabei.

Braucht die Mühle also kein Geld mehr? Mühlenbesitzer kalkulieren mit einem Betrag zwischen 5000 und 6000€ Kosten pro Jahr. Versicherungen, Betriebsmittel und Reparaturen summieren sich. In Götzberg ist jetzt zwar vieles neu, aber das Bauwerk ist und bleibt aus dem Jahr 1877. Der Rumpf z.B., wurde vor drei Jahren gekärchert, mit Schimmel- und Algenschutz versehen und neu mit Teerfarbe gestrichen. Das hält ca. 15 Jahre. Eine neue Beplankung und das Eindecken mit Schindeln hätte ca. 25.000€ gekostet. Das war einerseits noch nicht notwendig, andererseits hatte der Verein die Gesamtsumme nicht. Es wurde nie ein Kredit aufgenommen sondern immer nur verfügbares Geld ausgegeben. Aber, so Sievers, die Arbeiten an der Mühle gehen weiter und zukünftige große Ausgaben müssen angespart werden.
Wo kommt das Geld her? Nun, die eine kleine oder große Spende wird sicher noch auf dem Konto des Vereins oder im Sparschwein auf dem Tresen des Ladens landen. Die kann man auch gut für die nächsten Projekte gebrauchen. Immer mehr Führungen durch Mühle bringen Geld in die Kasse und die großen Scheine werden hoffentlich jedes Jahr am Mühlentag eingenommen. Pfingstmontag fällt dieses Jahr auf den 24.5., jeder Besucher unterstützt die Mühle durch seinen Besuch.



05.05.2010

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