Pressemitteilung Nr. 38 Verein Götzberger Windmühle e.V.


Die Gemeinde erhöht den Mühlenzuschuss.

Bereits im Sommer 2004 hatte sich der Kultur- und Jugendausschuss der Gemeinde Henstedt-Ulzburg einstimmig für eine 30-prozentige Kostenbeteiligung an der Mühlenrestaurierung ausgesprochen. Damals lagen nur die Kosten für Kappe, Technik und Flügel in Höhe von 186.000 Euro vor.
Im Spätherbst 2005 stellte die Stiftung Schleswig-Holsteinische Landschaft dem Verein Götzberger Windmühle e.V., der es sich zur Aufgabe gemacht hat die Mühle für die kommenden Generationen funktionsfähig zu erhalten, eine Kostenbeteiligung von 50.000 Euro in Aussicht. Allerdings - so die Vorgabe - müsste damit die Restaurierung komplett abgeschlossen sein. "Zusätzliche Arbeiten mussten nun in kurzer Zeit kalkuliert werden um diese Riesensumme zu erhalten." so Hanns Fischer, 2.Vorsitzender des Vereins, der stolz weiter berichtet: "Und wir haben die Zusage über 50.000 Euro bekommen!" Nun können wir sicher sein, dass die Mühle wieder mahlfähig wird; einzelne marode Fenster werden ausgetauscht. Klempner, Maurer, Dachdecker werden die äußere Hülle instand setzen und schließlich lassen Maler die Mühle in frischem Glanz erstrahlen. Das Ganze wird maximal 270.000 Euro kosten. Was lag näher als die Gemeinde zu bitten, sich auch an den Renovierungskosten für den Mühlenrumpf zu beteiligen. Zwei Mal tagte der Ausschuss, viele Detailinformationen wurden vom Verein geliefert, eine Zusatzvereinbarung mit dem Eigentümer geschlossen. Am 10.10.2006 erfolgt die Abstimmung in der Gemeindevertretung. Die Großgemeinde beteiligt sich - so der einstimmige Beschluss - auch an den weiteren notwendigen Restaurierungskosten des Mühlenrumpfes.
"Wir sind sehr dankbar für diese großzügige Entscheidung" so Hanns Fischer, "damit haben wir durch feste Zusagen und Spenden 190.000 Euro zusammen. Es fehlen uns also nur noch 80.000; die sollten wir wohl auch noch schaffen."
Was haben die Bürger Henstedt-Ulzburgs davon? "Für viele ist sicherlich wichtig" erläutert Wolfgang Sievers, 1. Vorsitzender des Vereins, "dass das Wahrzeichen Henstedt-Ulzburgs langfristig erhalten bleibt." Bereits bekannt ist allen das Mühlenfest mit seinen mehreren tausend Besuchern. Der Verein hat sich zu einer bestimmten Anzahl von Mühlenführungen für Schulen, Kindergärten, örtliche Vereine oder andere interessierte Gruppen verpflichtet und es wird einen offenen Sonntag pro Monat geben. Neu vereinbart wurde, dass die Gemeinde vier Veranstaltungen pro Jahr in der Mühle durchführen kann.
"Wer weiß", so Sievers, " - wenn es denn gewünscht wird und das Trauzimmer für eine Stunde in die Mühle verlegt werden kann - vielleicht sehen wir ja irgendwann die erste Trauung in der Mühle!"



11.10.2006

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