Pressemitteilung Nr. 36 Verein Götzberger Windmühle e.V.


Kran hebt Kappe von der Mühle

Der erste große Auftrag für die Restaurierung der denkmalgeschützten Götzberger Windmühle ist vergeben. Am 1.7.2006 wurden die Unterschriften im Büro des Eggstedter Zimmerermeisters Ernst Lommatzsch vom Vorstand des Vereins Götzberger Windmühle e.V. geleistet. Heute, am 3.8.2006, begannen nun auch die Arbeiten an der Mühle. Die Zimmerer rückten an und begannen mit den vorbereitenden Arbeiten sowie des Zusammenbaus des Notdaches, das die Mühle während ihrer kappenlosen Zeit vor den Unbilden des Wetters schützen muss.
Am Mittwoch, den 9.8.2006, rückt dann der 100 to Autokran an. Seine Aufgabe: die komplette Kappe der Mühle vom Mühlenrumpf abzuheben und sicher zur Erde zu bringen. Dort wird die Kappe dann von den Zimmerern ausgeschlachtet, denn es sollen so viele Teile wie möglich wieder in der neuen Kappe Verwendung finden. Der Bau der neuen Kappe wird 3 - 4 Monate dauern, so Frank Kabel, der Ingenieur im Vorstand des Vereins. Wir haben aber die feste Zusage, dass unsere Mühle noch vor Weihnachten ihr neues Oberteil bekommen wird.
Auf der einen Seite haben wir noch nicht alles Geld für die komplette Restaurierung der Mühle zusammen, so Kabel weiter. Auf der anderen Seite geht es nun nach zwei Jahren harter Arbeit, zähen Verhandlungen, vielen großen Steinen, die aus dem Weg geräumt werden mussten, aber auch großem Zuspruch aus der Bevölkerung, endlich richtig los! Darüber hinaus sieht man schließlich nicht jeden Tag eine Mühlenkappe an den Seilen eines Kranes hängen!



03.08.2006

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