Pressemitteilung Nr. 31 Verein Götzberger Windmühle e.V.


Weihnachtspost

Auch der Verein Götzberger Windmühle e. V. hat Weihnachtspost erhalten.
Die Karte von Brigitte Lentz aus Henstedt-Ulzburg ragte heraus. Sie bedankte sich für die Vermittlung des Besuches ihrer Kindergartengruppe aus dem Norderstedter Albert-Schweitzer-Kindergarten in der Mühle, wünschte dem Verein viel Glück und Erfolg in 2006 und fügte der Karte ein Exemplar der Kirchenzeitung bei. Darin wird über den Besuch der Kleinen in der Mühle berichtet. Das ist es, so Wolfgang Sievers, 1. Vorsitzender des Vereins, wofür wir arbeiten und uns engagieren:
den nachfolgenden Generationen die Mühle erhalten!

Der Bericht lautet:


Der Mühlentag
"Meine Mühle, die braucht Wind, Wind, Wind, sonst geht sie nicht geschwind, ´schwind, ´schwind.
Aus Korn wird Mehl, aus Mehl wird Brot und Brot tut allen Menschen gut..."
Dieses alte Kinderlied kennt ja wohl fast jeder und es fiel uns ein, als wir mit den Kindern der Gelben Gruppe aus geernteten Kornähren die Körner pulten und zerquetschten! Hafer, Roggen und Weizenkörner wurden nun in einer elektrischen Mühle gemahlen. Sie konnte das besser als unsere Steine. Natürlich kostete jeder auch das Mehl.
Der Höhepunkt unserer Aktion war der Besuch der denkmalgeschützten Götzberger Mühle bei Henstedt-Ulzburg, die zur Zeit sturmgeschädigt und nicht funktionsfähig war.
Dank vieler Mütter konnten wir die Mühle besuchen. Mit Sitzdecken, Kuchenblechen und Getränken fuhr eine Fahrzeugkolonne mit allen Kindern nach Götzberg.
Verschiedene Getreide- und Mehlsorten wurden uns vorgestellt. Einiges erkannten die Kinder wieder. Ihre Gesichter waren bald weiß bestäubt vom Probieren des Mehls. Schließlich durften wir die Mühle besichtigen! Aufpassen mussten wir, steile Treppen führten und hinauf, die Balken hingen tief. Die hölzernen Zahnräder, die die Mahlsteine früher in Bewegung setzten, hinterließen nachhaltigen Eindruck bei den Kindern. Eine Nähmaschine, die früher die vollen Mehlsäcke zunähte, sah lustig aus: Sie hatte Füße und hing am Seil von einem Balken herab.
Heute bietet die Götzberger Mühle neben dem Mühlenbetrieb auch für Kleinverbraucher Futtermittel, Getreide und vieles Andere rund ums Backen. Natürlich haben wir dort Mehl gekauft, denn wir wollen unser Brot selber backen. Am Pfingstmontag, dem bundesweiten Mühlentag, kann man die Mühle besichtigen, und sich die Technik des Mahlens erklären lassen und für die Herstellung der alten Mühle ein hungriges Sparschwein füttern. Bei schönem Wetter hat man einen herrlichen Blick über das Alstertal bis zu den Türmen Hamburgs.

Brigitte Lentz
Albert-Schweitzer-Kindergarten

29.12.2005

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