Pressemitteilung Nr. 29 Verein Götzberger Windmühle e.V.


Flügel und Windrose abgebaut


Die Entscheidung fiel nicht leicht, aber sie war richtig und allerhöchste Zeit.

Am Mittwoch 07.12.2005 wurden die restlichen Flügel und die Windrose der Götzberger Windmühle mit Hilfe eines Autokranes abgebaut.
18 Monate nach dem Sturmschaden des ersten Flügels steht die Mühle nun rechtzeitig vor den Winterstürmen ohne ihren Kopfschmuck da. Für Mühlenfreunde ist dieses zwar ein trauriger Anblick, aber die Aktion weckt auch die Hoffnung auf eine sich bald wieder drehende Mühle.
Fünf Stunden benötigten der Zimmerermeister Lommatzsch und sein Geselle aus Eggstedt bei Meldorf, dann hatte der 50 to hebenden Autokran Flügel und Windrose im Gesamtgewicht von 5 to sicher auf dem Boden abgelegt.
Die Sicherheit galt mehr dem Mühlenkörper und den Männern, die ohne Netz und Sicherheitsgurte in 15m Höhe arbeiten mussten, als den abgebauten Flügeln. Die 9,5 m langen Holzflügel waren an den Spitzen durchgerottet. Es stand zu befürchten, so der anwesende Mühlensachverständige Uwe Karstens, dass bei dem nächsten Sturm wieder Teile abbrechen und Personen oder Mühlendach zu Schaden kommen. Bis auf Spinne, Bruststück und Windrose ist alles Schrott und selbst bei den drei Teilen muss man sich überlegen, wo sie wieder verwendet werden können.

Wie geht es weiter?
Wir benötigen für den technischen Teil der Restaurierung ca. 200.000 Euro, so Wolfgang Sievers, 1. Vorsitzender des Vereins Götzberger Windmühle e.V.. Zusagen liegen für ca. 150.000 Euro vor, es fehlen also nur noch 50.000 Euro und dann können wir die Arbeiten in Auftrag geben. Das Spendenkonto lautet 150 181 79 bei der Sparkasse Südholstein, BLZ 230 510 30.


Siehe hierzu auch die beiden Bilder in der Galerie.

08.12.2005

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