Pressemitteilung Nr. 28 Verein Götzberger Windmühle e.V.


Erhalt der Mühle für 30 Jahre gesichert

oder

Mühle: Zustimmung zum Nutzungsvertrag


Er muss nur noch bei dem Notar Dr.Dörfelt beglaubigt werden - einig sind sich alle Beteiligten über den Nutzungsvertrag zwischen dem Eigentümer Klaus Schlüter und dem Verein Götzberger Windmühle e.V.. Warum braucht man einen Vertrag und was regelt er? Jeder der Geld gibt für die Restaurierung und den langfristigen Erhalt der denkmalgeschützten Götzberger Windmühle will diese langfristig gesichert sehen. Die Vorgabe der Politiker der Gemeinde Henstedt-Ulzburg war eindeutig: Wir beteiligen uns mit 30%, diese Investition muss der Öffentlichkeit mehr als 25 Jahre zugänglich sein und sie muss dinglich abgesichert sein, d.h. im Grundbuch eingetragen.
Der Vertrag regelt nun auf drei Seiten die Rechte und Pflichten von Eigentümer und Verein.
- Wer darf wann, was und durch wen an der Mühle restaurieren?
- Wie oft muss der Eigentümer die Mühle für Veranstaltungen und Besichtigungen öffnen?
- Wer versichert die Mühle und die Mühlenbesucher?
- Wie groß ist das zukünftige Mühlengrundstück in dessen Grundbuch der Vertrag eingetragen wird?

Das Wichtigste: der Vertrag ist erstmals zum 31.12.2035 kündbar. Abgeschlossen im Jahr 2005 bleibt die Mühle damit für mindestens 30 Jahre erhalten und für die Öffentlichkeit zugänglich.

Das war ein langer Weg, so Wolfgang Sievers, Vorsitzender des Vereins. Viele Gespräche mit dem Eigentümer und seiner Familie waren notwendig, denn der Betrieb des Geschäftes darf nicht unter dem Verein leiden. Diverse Vertragsentwürfe lieferte dankenswerterweise der Rechtsanwalt Dr. Dörfelt. Bürgermeister Dornquast, das Bauamt der Gemeinde, das Grundbuchamt des Kreises und die untere Denkmalsbehörde des Kreises Segeberg waren in der Frage des Mühlengrundstückes involviert. Auch Stiftungen, die Geld geben sollen, mussten befragt werden. Den Abschluss bildete die außerordentliche Mitgliederversammlung des Vereins am 17.10.2005: der Vertrag wurde angenommen.

Hanns Fischer, 2. Vorsitzender stellt die finanzielle Lage des Vereins dar. Wenn alle bisherigen Zusagen gehalten werden, dann fehlen uns dann den rund 200.000 Euro für die Restaurierung noch knapp 50.000 Euro. Jetzt können wir mit dem Vertrag weitere Spenden "einwerben" und sind optimistisch, dass wir unser Ziel erreichen.

20.10.2005

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